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Newsletters 2024

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Der Raum zwischen den Tönen – XLIX - (DE)

«Sie meinte immer zu mir: „Die Musik von jemandem kann immer nur genau das sein, was diese Person als Menschen ausmacht.“ Diese Worte haben mich nie mehr losgelassen.»  
Quincy Jones (1933-2024) über seine Lehrerin Nadia Boulanger (1887-1979)

Der Herbst ist eine Zeit des Übergangs. Eine Zeit, um Dinge zu ändern, Ideen zu entwickeln oder sie ruhen zu lassen, bis sie frisch austreiben. Es ist eine meiner liebsten Jahreszeiten – wenn das Leben in Städten und in den Veranstaltungskalendern explodiert in Erwartung all dessen, was ist und was noch kommen wird. Hier ist eine kleine Zusammenfassung dessen, was ich zuletzt gemacht habe.

Neuerscheinungen

Orchid Records hat meine Aufnahme von Poldowskis alias Irena Wieniawskas «Tango» herausgegeben. Lesen Sie hier ein Interview mit The Violin Channel über das Leben und die Zeit dieser eher unbekannten Komponistin. 

Bei Naxos sind die Live-Aufnahmen des GAIA Musikfestivals 2021 erschienen. Hören Sie hier in das Album hinein (Werke von Beethoven und Zeitgenossen wie Hummel, Moscheles und Ries).

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The Space Between the Notes – XLIX - (EN)

“She would always tell me that ‘a person's music can never be more or less than they are as a human being,’ and these words have stuck with me ever since.” – Quincy Jones (1933-2024) on his teacher Nadia Boulanger (1887-1979)

Autumn is the time for transition, for things to change, for ideas to develop or slumber until they are reawakened. It’s one of my favourite seasons – when life in cities and on cultural calendars erupts with excitement of all that is, and all that is to come. Here’s a little round-up of what I’ve been part of recently.

Releases

Orchid Records released my recording of Poldowski alias Irena Wieniawskas “Tango”. Read an interview  that I had with The Violin Channel here about the life and times of this relatively unknown composer

Naxos released the GAIA Music Festival 2021 live recordings. Give the album a listen here for works by Beethoven and his contempories such as Hummel, Moscheles and Ries.

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The Space Between the Notes – XLVIII - (EN)

And so with the sunshine and the great bursts of leaves growing on the trees, just as things grow in fast movies, I had that familiar conviction that life was beginning over again with the summer.” – F. Scott Fitzgerald

Several live performances and recordings celebrated releases in recent weeks.

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Der Raum zwischen den Tönen – XLVIII - (DE)

„Und so hatte ich mit dem Sonnenschein und den vielen Blättern, die an Bäumen wachsen – genau wie die Dinge in schnellen Filmen wachsen –, die vertraute Überzeugung, dass das Leben mit dem Sommer neu beginnt.“ - F. Scott Fitzgerald

Mehrere Live-Auftritte und Aufnahmen feierten in den letzten Wochen Veröffentlichung.

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The Space Between the Notes – XLVII - (EN)

“Instinctively we recognise good music, and somehow or other, we know the real thing. When I have played in country schools where the children had never heard a flesh-and-blood musician in their lives, they listened attentively when I played first-rate pieces. When I played second-rate pieces – as an experiment only – they wriggled and stared out the window.” – Jascha Heifetz

An icon of violin mastery, Jascha Heifetz set new standards in performance during his lifetime. His grand noblesse survives him, his recordings continue to be important points of reference, digitally remastered with care and reverence. However, for a long time, the 1950’s performance of his memorable recording of Tomaso Antonio Vitali’s “Chaconne” was known primarily to the avid audiophile. Or violin nerd. My father and I are violin nerds. My father, an accomplished violinist, showed me the recording when I first began to learn the piece as a child.
It is with great pleasure and appreciation for that milestone recording of the 1950’s that organist Francesca Ajossa and I celebrate the release of our interpretation of Vitali’s “Chaconne”.

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Der Raum zwischen den Tönen – XLVII - (DE)

«Gute Musik erkennen wir instinktiv, und irgendwie wissen wir auch, was wirklich gut ist. Wenn ich in Schulen auf dem Land spielte, wo die Kinder zuvor noch nie in ihrem Leben einen Musiker aus Fleisch und Blut gehört hatten, lauschten sie erstklassigen Stücken aufmerksam. Aber spielte ich einmal zweitklassige Stücke – nur als Experiment – zappelten sie herum und sahen aus dem Fenster.» – Jascha Heifetz

Kaum jemand spielte die Geige wie Jascha Heifetz. Zu seinen Lebzeiten setzte er neue Massstäbe für die Beherrschung der Violine. Seine Noblesse lebt weiter in seinen Aufnahmen, die nach wie vor bedeutende Referenzen sind und die mit Sorgfalt und Ehrfurcht digitalisiert wurden. Dennoch war die Aufführung seiner denkwürdigen Aufnahme der «Chaconne» von Tomaso Antonio Vitali aus den 1950er Jahren lange Zeit ausschliesslich den besonders geneigten Hörern und Hörerinnen klassischer Musik bekannt. Oder Geigen-Nerds. Mein Vater und ich sind Letzteres. Mein Vater, selbst ein versierter Geiger, spielte mir die Aufnahme vor, als ich noch ein Kind war und gerade damit anfing, das Stück zu lernen.
Umso mehr freuen die Organistin Francesca Ajossa und ich uns über die Veröffentlichung unserer Interpretation von Vitalis «Chaconne» – unsere Reminiszenz an diesen Meilenstein aus den 1950er Jahren.

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The Space Between the Notes – XLVI - (EN)

This is the true joy in life, being used for a purpose recognized by yourself as a mighty one. Being a force of nature instead of a feverish, selfish little clod of ailments and grievances, complaining that the world will not devote itself to making you happy.”
– From “Man and Superman”, by George Bernard Shaw


The human condition. How infinite a state, how complex to describe. Someone recently asked me if I were to work not because I need to earn a living but simply work for the sake, or indeed the love of it, what kind of work would I like to do?
Without contemplation, I responded with, “something difficult”. Difficult. Complex to describe. Infinite. Something that requires courage. Something only a human being could dream up.

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Der Raum zwischen den Tönen – XLVI - (DE)

"Das ist die wahre Freude am Leben, für einen Zweck gebraucht zu werden, den man selbst als mächtig erkennt. Eine Naturgewalt zu sein, anstatt ein fiebriger, selbstsüchtiger kleiner Klumpen von Krankheiten und Beschwerden, der sich darüber beklagt, dass sich die Welt nicht darum kümmert, ihn glücklich zu machen."
– Aus «Mensch und Übermensch» von George Bernard Shaw

    Der Zustand des Menschen. Wie unendlich ein Zustand, wie komplex zu beschreiben. Kürzlich hat mich jemand gefragt, wenn ich nicht arbeiten würde, weil ich Geld verdienen müsse, sondern einfach nur um der Arbeit willen oder sogar aus Liebe zu ihr, was würde ich dann gerne tun?
    Ohne darüber nachzudenken, habe ich geantwortet: «Etwas Schwieriges.» Schwierig. Komplex zu beschreiben. Unendlich. Etwas, das Mut erfordert. Etwas, das sich nur ein Mensch erträumen kann.

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    Design ohne Titel 3 Gwendolyn Masin

    The Space Between the Notes – XLV - (EN)

    It’s not your fault that the world is the way it is. It will be if it stays that way.
     – Die Ärzte, German punk band

    At the GAIA Music Festival we were asked to try to synopsise what it is we have been doing all these years, other than presenting and showcasing exhilarating live concerts with some of the best musicians we can find. We poured over our work and realised that we uphold fundamental values and standards while embracing community and connection.

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    Design ohne Titel 3 Gwendolyn Masin

    Der Raum zwischen den Tönen – XLV - (DE)

    „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“
    – Die Ärzte

    Beim GAIA Musikfestival bat man uns um eine Zusammenfassung dessen, was wir in all den Jahren getan haben – ausser mitreissende Live-Konzerte mit einigen der besten Musikerinnen und Musiker, die wir finden konnten, auf die Bühne zu bringen. Daraufhin haben wir unsere Arbeit rekapituliert und dabei festgestellt, dass wir grundlegende Werte und Standards aufrechterhalten und gleichzeitig die Gemeinschaft und die Verbindung fördern.

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