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Newsletters 2025

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Der Raum zwischen den Tönen – LVII - (DE)

«Ein Gemälde ist Musik, die man sehen kann, und Musik ist eine Malerei, die man hören kann – Miles Davis

Der November steht vor der Tür, und die Vorfreude auf das 16. GAIA Musikfestival steigt. Unter dem Titel Residencies vereinen sich vom 20. bis 23. November hörbare und sichtbare Kunst in Konzerten an verschiedenen Orten. In Museen und Altstadt-Geheimtipps in Bern sowie in den Kirchen von Thun und Hilterfingen spiele 19 Musiker zwölf Konzerte mit Musik aus vier Jahrhunderten.

Zum Programm und zur Ticketbestellung geht es hier. Warten Sie nicht zu lange – einige der Konzerte sind bereits nahezu ausverkauft.

Mehr über GAIA erfahren Sie auch im Artikel in der Zeitschrift RONDO.

Wenn Ihnen der Sinn nach einer Matinee steht, kommen Sie zum Konzert von Benedict Klöckner, der als einer der herausragendsten Solisten und Kammermusiker Europas gilt. An seiner Seite spielen Martin Moriarty und ich wunderschöne Streichtrios von Bach, Beethoven und Dohnányi. Spielort ist die Villa Morillon. Seit seiner liebevollen Renovierung hat sich der atemberaubende, in einem herrlichen Park gelegene Veranstaltungsort zu einer der begehrtesten Locations für kulturelle Events der Stadt Bern entwickelt.

Denjenigen unter Ihnen, die in Irland zu Hause sind, lege ich das West Wicklow Chamber Music Festival ans Herz, wo ich auf Einladung des künstlerischen Leiters und Pianisten Fiachra Garvey gemeinsam mit der Violinistin Sara Fernández und dem Cellisten Brian O’Kane auftrete. Freuen Sie sich auf Klavierquartette von Brahms, Clarke, Mahler und Mozart.

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The Space Between the Notes - LVII - (EN)

“A painting is music you can see, and music is a painting you can hear.” – Miles Davis

November is around the corner and my excitement grows for the 16th GAIA Music Festival. With Residencies as its theme, music and visual art gain connection through concerts from 20 to 23 November in spaces including museums in the Swiss capital, secret locations in the old town of Berne, and the Churches of Thun and Hilterfingen. Twelve concerts packed with music spanning four centuries will be performed by 19 musicians.
For the full programme and tickets, please visit GAIA's website, but hurry! Some nights are nearly sold out.

Read more about GAIA in RONDO Magazine’s article here.

If it’s a matinee concert you’re after, please join cellist Benedict Klöckner, lauded as one of Europe’s most prominent soloists and chamber musicians, alongside violist Martin Moriarty and I for beloved string trios by Bach, Beethoven and Dohnányi. The concert takes place in Villa Morillon, a stunning venue that has recently been lovingly renovated. The Villa, set in a beautiful park, has become one of Berne’s most in-demand places to enjoy cultural offerings.

For those in Ireland, please visit the West Wicklow Chamber Music Festival, where I’ll be performing by invitation of its artistic director, pianist Fiachra Garvey. Join us and violist Sara Fernández and cellist Brian O’Kane when we perform piano quartets by Brahms, Clarke, Mahler and Mozart.

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Der Raum zwischen den Tönen – LVI - (DE)

«Das Geheimnis des Wandels liegt darin, seine ganze Energie nicht auf den Kampf gegen das Alte zu konzentrieren, sondern auf den Aufbau des Neuen.» – Sokrates

Bei einem Jahreszeitenwechsel staunen wir über all das, was neu ist. Wenn Sie die Gelegenheit haben, zu einem meiner Auftritte zu kommen – ob beim GAIA Musikfestival oder bei einem meiner Solo- oder Kammermusikkonzerte – treffen Sie dabei nicht nur mich, sondern auch unseren neugeborenen Sohn Seraphin.

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The Space Between the Notes – LVI - (EN)

"The secret of change is to focus all of your energy, not on fighting the old, but on building the new." – Socrates


The start of a new season allows us to marvel at the new. If you have time to come to one of my performances, be it at the GAIA Music Festival or one of my solo or chamber music concerts, you will not only meet me, but meet our new-born son, Seraphin.

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The Space Between the Notes – LV - (EN)

In response to an interviewer who asked how it felt to be the first female conductor of the Boston Symphony Orchestra, Nadia Boulanger responded: “I've been a woman for a little over 50 years and have gotten over my initial astonishment. As for conducting an orchestra, that's a job where I don't think gender plays much part.”


Summer is here – and for me that means taking stock of the weeks that have passed recently as I complete my first year of conducting studies at the Bern Academy of the Arts (Hochschule der Künste Bern).

It is a humbling experience to be a student once again – no more or less committed and motivated than my class colleagues. Perhaps with more stage experience than some of the students when holding a bow, and equally, less experience when holding a baton. In stage-experience-maths, that basically evens things out. No amount of faking it when you lose yourself or a bar in the score (a bit like dropping a stitch) will fool an orchestral musician or conducting professor.

I had planned to complete my studies within a year, having started out with three ambitions: to gain a deeper immersion into score-reading, better understanding of the art of conducting, and insight into a different kind of leadership. Particularly considering my personal bugbear – reading a score on the piano and transposing multiple instruments whilst so doing – a year seemed more than enough.

And then I was offered multiple opportunities to conduct professional and semi-professional orchestras. That changed everything. I was bitten. I felt enthralled, overwhelmed, and amazed. Psychologically, each rehearsal or performance with an orchestra propelled me forward in my understanding. I learned more in those brief moments than I could have imagined. I learned about leadership versus authority, of conviction versus insistence. I had to gain a renewed sense of self belief to get up on stage in my new role and juggled my fear of the unknown with a readiness to experience strong criticism. To not turn on my heel and run, I was driven by one deciding factor – the universality of music.

One year cannot be enough. I shall continue my advanced degree in conducting as of September and look forward to all that it will bring, including working together with ensembles as playing director.

I thank all those who made music with me during this first year of my studies.

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Der Raum zwischen den Tönen – LV - (DE)

Auf die Frage eines Interviewers, wie es sich anfühle, die erste weibliche Dirigentin des Boston Symphony Orchestra zu sein, antwortete Nadia Boulanger: "Ich bin seit etwas mehr als 50 Jahren eine Frau und habe mein anfängliches Erstaunen überwunden. Was das Dirigieren eines Orchesters betrifft, so glaube ich nicht, dass das Geschlecht eine große Rolle spielt."

Der Sommer ist da – und das bedeutet für mich, dass ich die vergangenen Wochen Revue passieren lasse, denn ich schliesse mein erstes Jahr des Dirigierstudiums an der Hochschule der Künste Bern ab.

Es ist eine ernüchternde Erfahrung, wieder einmal Student zu sein – nicht mehr oder weniger engagiert und motiviert als meine Klassenkameraden. Vielleicht mit mehr Bühnenerfahrung im Umgang mit dem Bogen als einige der Studierenden, aber auch mit weniger Erfahrung im Umgang mit dem Taktstock. In Sachen Bühnenerfahrung gleicht sich das im Grunde aus. Einem Orchestermusiker oder Dirigierprofessor kann man nichts vormachen, wenn man sich selbst oder einen Takt in der Partitur verliert (das ist ein bisschen so, als würde man eine Masche fallen lassen).

Ich hatte mir vorgenommen, mein Studium innerhalb eines Jahres abzuschliessen, da ich mit drei Zielen gestartet war: ein tieferes Eintauchen in das Partiturlesen, ein besseres Verständnis für die Kunst des Dirigierens und ein Einblick in eine andere Art der Führung. Vor allem in Anbetracht meines persönlichen Schreckgespenstes – dem Ablesen einer Partitur am Klavier und dem gleichzeitigen Transponieren mehrerer Instrumente – schien mir ein Jahr mehr als genug.

Und dann bekam ich mehrere Angebote, professionelle und semiprofessionelle Orchester zu dirigieren. Das änderte alles. Ich war gebissen. Ich war fasziniert, überwältigt und erstaunt. Psychologisch gesehen, hat mich jede Probe oder Aufführung mit einem Orchester in meinem Verständnis weitergebracht. Ich lernte in diesen kurzen Momenten mehr, als ich mir je hätte vorstellen können. Ich lernte etwas über Führung versus Autorität, über Überzeugung versus Beharrlichkeit. Ich musste einen neuen Mut fassen, um in meiner neuen Rolle auf die Bühne zu gehen, und jonglierte mit meiner Angst vor dem Unbekannten und der Bereitschaft, Kritik zu üben. Damit ich nicht auf dem Absatz kehrtmachte und davonlief, trieb mich ein entscheidender Faktor an – die Universalität der Musik.

Ein Jahr kann nicht genug sein. Ich werde ab September mein Dirigierstudium fortsetzen und freue mich auf alles, was es bringen wird, auch auf die Zusammenarbeit mit Ensembles als spielende Dirigentin (playing director).

Ich danke allen, die mit mir in diesem ersten Jahr meines Studiums musiziert haben.

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Der Raum zwischen den Tönen – LIV - (DE)

“Musik ist das grösste Werkzeug der Revolution – der beste Weg, die Menschen zu erreichen und einzubeziehen. Wenn man nicht mit seiner Kunst einen Beitrag zur Welt leisten kann, sehe ich den Sinn des Lebens nicht." – Kailash Kher

Vielen Dank an alle, die letzte Woche im Casino Bern zur ersten Aufführung des GAIA Musikfestivals gekommen sind, um zu spielen, dabei zu sein und zuzuhören. Das Thema des Abends zog sich durch alle Werke und wurde von den Musikerinnen und Musikern verkörpert: "Durabilité", die Widerstandsfähigkeit, die sich in ihren Lebensgeschichten zeigt; der "sustain" und die Eleganz ihres Klangs und der "Nachhall" von "Nachhaltigkeit", der uns noch eine Woche später durch den Kopf geht.

Die anhaltende Popularität von Ernest Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett oder César Francks Klavierquintett, aufgeführt vom Casal Quartett, Luis Magalhães und mir, war verwoben mit dem Mut und der Standhaftigkeit, die Robert Dett als erster schwarzer amerikanischer Komponist, der den Bachelor of Music in Oberlin absolvierte, in seinen Soloklavierwerken bewies, die von Juliana Steinbach aufgeführt wurden. Und die Unmittelbarkeit von Werken lebender Komponisten, im Falle von Amanda Harbergs On the Edge, das von Sandro Meszaros und Chiara Samatanga Enderle aufgeführt wird, wird von der Komponistin auf verschiedenen Social-Media-Plattformen wortwörtlich erwähnt, um den beiden jungen Cellisten alles Gute zu wünschen.

Für einen kurzen Eindruck sehen Sie bitte hier.

Jetzt bereiten wir uns auf den grossen Teil des Festivals vor. Bitte
notieren Sie sich das in Ihrem Terminkalender! Vom 20. bis 23. November spielen wir täglich von Bern, Thun bis Hilterfingen.

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The Space Between the Notes – LIV - (EN)

“Music is the biggest tool of revolution - the best way to reach out and involve. If you can't contribute to the world with your art, I don't see the meaning of life.” – Kailash Kher

Thank you to all those who came to perform, be part of, and listen to GAIA Music Festival’s first performance last week in Casino Bern. The theme of the evening permeated through each work and was embodied by the musicians: "Durabilité", the resilience shown in their life stories; the “sustain” and elegance of their sound and the “nachhall” of “Nachhaltigkeit” still running through our minds a week later.

The continued popularity of Ernest Chausson's Concerto for Violin, Piano and String Quartet or César Franck's Piano Quintet performed by the Casal Quartett, Luis Magalhães and I were interwoven with the courage and steadfastness that Robert Dett demonstrated as the first Black American composer to complete the Bachelor of Music degree at Oberlin in his solo piano works performed by Juliana Steinbach. And the immediacy of work by living composers, in the case of Amanda Harberg’s On the Edge performed by Sandro Meszaros and Chiara Samatanga Enderle, receive a literal shout-out by the composer on various social media platforms, wishing the two young cellists well.

For a brief impression, please view here.

Now we prepare for the large part of the festival. Please mark your
diaries! We will be playing daily between 20 and 23 November from Bern, Thun to Hilterfingen.

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The Space Between the Notes – LIII - (EN)

“here’s to opening and upward, to leaf and to sap
and to your(in my arms flowering so new)
self whose eyes smell of the sound of rain
” – e.e. cummings

She's back! GAIA Music Festival. To kick off this year’s festival, we will have an opening concert on 7 May in Berne’s Casino. Called << Durabilité >> the concert focuses on the enduring meaning and importance of music, and the resilience composers and musicians must have in order to hold on to their dream of a life lived in their art. Composers to be performed include Robert Nathaniel Dett, Amanda Harberg, César Franck and Ernest Chausson. The Dutch and Irish ambassadors to Switzerland, Karin Mössenlechner and Aoife McGarry, invite guests to a reception following the concert, in the presence of the first female mayor of Berne, Marieke Kruit.

Read more or purchase tickets here:

To accompany GAIA's May concert, elevate your step with these brilliant live recordings from GAIA 2024.

Works by Anton Arensky, Grażyna Bacewicz, Frank Bridge and Mieczysław Weinberg performed by Nicolas Dautricourt, Minna Pensola, Wouter Vossen, Gareth Lubbe, Martin Moriarty, Danae Dörken, and many more.

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Der Raum zwischen den Tönen – LIII - (DE)

«darauf, uns zu öffnen, nach oben zu streben, hinauf zu Blatt und Saft
Und zu deinem (in meinen Armen so neu erblühenden)
Selbst, dessen Augen nach dem Klang des Regens riechen.» – e.e. cummings

Das GAIA Musikfestival steht wieder bevor. Das Eröffnungskonzert zum Start der diesjährigen Ausgabe findet am 7. Mai 2025 im Casino Bern statt. Unter dem Titel «Durabilité» konzentriert es sich auf die dauerhafte Bedeutung und Wichtigkeit von Musik und auf das Durchhaltevermögen, das Komponierende ebenso wie Ausführende brauchen, um den Traum, ihre Kunst zu leben, wahr werden zu lassen. Aufgeführt werden unter anderem Werke von Robert Nathaniel Dett, Amanda Harberg, César Franck und Ernest Chausson. Die Botschafterin der Niederlande in der Schweiz, Karin Mössenlechner, und ihre irische Amtskollegin Aoife McGarry laden im Anschluss an das Konzert zu einem Empfang ein, an dem auch die erste Frau als Berner Stadtpräsidentin, Marieke Kruit, teilnehmen wird.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Ticketbuchung erhalten Sie hier:


Tauchen Sie tief in die Welt von GAIA ein und heissen Sie den Frühling willkommen, beschwingten Schrittes und mit diesen hervorragenden Live-Mitschnitten von GAIA 2024.

Werke von Anton Arensky, Grażyna Bacewicz, Frank Bridge and Mieczysław Weinberg performed by Nicolas Dautricourt, Minna Pensola, Wouter Vossen, Gareth Lubbe, Martin Moriarty, Danae Dörken, u.a.

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Der Raum zwischen den Tönen – LII - (DE)

«Demokratie ist etwas, das die Menschen für selbstverständlich halten, ein Wort, das manche Menschen nicht einmal verstehen. Bei Demokratie geht es um Recht und Unrecht.» – Robert de Niro

“America who are we
Now our innocence is gone
My mother was a feminist
She taught me to see
That the road to ruin is paved
With patriarchy
Feminism ain't about women
No, that's not who it is for
It's about a shifting consciousness
That'll bring an end to war
So listen up you fathers
Listen up you sons
Which side are you on now
Which side are you on” – Ani di Franco / Pete Seeger

Es gibt Zeiten, in denen man seine Stimme erheben und sprechen muss. Nicht, um jemanden zu ändern. Aber spricht man nicht, haben einen die anderen verändert.
Hören Sie gerne beim Weiterlesen in diesen Song hinein.

Was ursprünglich als Podcast zu meiner Aufnahme von Poldowskis – alias Irène Régina Wieniawska – «Tango» im vergangenen Jahr gedacht war, entwickelte sich zu einem Gespräch mit der Musikjournalistin Fanny Tanck über Musik, Musikgeschichte und den Einfluss der Politik auf Musik und Kunst.

Hören Sie hinein bei RONDO, der deutschen Zeitschrift für klassische Musik und Jazz.

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The Space Between the Notes – LII - (EN)

“Democracy is something people take for granted, a word some people don’t even understand. Democracy is about right and wrong.” – Robert de Niro

“America who are we
Now our innocence is gone
My mother was a feminist
She taught me to see
That the road to ruin is paved
With patriarchy
Feminism ain't about women
No, that's not who it is for
It's about a shifting consciousness
That'll bring an end to war
So listen up you fathers
Listen up you sons
Which side are you on now
Which side are you on” – Ani di Franco / Pete Seeger

There are times when you must speak, not because you are going to change the other person, but because if you don't speak, they have changed you. 

Here’s a song while you read on.

What was intended as a podcast around my recording last year of Poldowski's– alias Irène Régina Wieniawska –“Tango”, turned into a conversation with music journalist Fanny Tanck that took in music, music history, and the impact of politics on music and the arts.

You can listen to it at Rondo Magazine, the classical music and jazz magazine of Germany, here.

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Der Raum zwischen den Tönen – LI - (DE)

„Neugier und Fragen bringen dich weiter als Selbstvertrauen und Antworten.“
– Maxime Lagacé

Bestimmt gibt es Musiker und Musikerinnen, die trotz gelegentlicher Selbstzweifel so sehr von sich überzeugt sind, dass sie die Musik in jeder Situation in den Vordergrund ihrer Arbeit stellen und mit unerschrockener Reinheit spielen können.

Als klassische Musikerinnen und Musiker hören wir ständig, dass es nur um die Musik, den Komponisten oder die Komponistin oder die Ernsthaftigkeit unserer Interpretation geht ... Aber auch wenn die Musik transformative Wirkung hat, unseren Verstand und unser Herz verzaubert und unserer Seele Nahrung gibt, geht es für mich bei Musik um Menschen. Und Menschen können furchterregend sein.  Schon das Wort «furchterregend» lässt einen an die Kindheit zurückdenken; man fühlt sich wie mit fünf als man Angst im Dunkeln hatte.

Mein ganzes Leben lang habe ich nichts mehr geliebt als Menschen und Musik. Musik ist nicht furchterregend –Menschen hingegen können es sein. Um meine Angst zu überwinden und noch mehr für die Musik und die Menschen leisten zu können, entschied ich mich etwas zu tun, das mich um Jahrzehnte zurückwerfen und bei dem ich wieder bei Null anfangen würde, erfüllt mit der kindlichen Neugier, die Abenteuer verdienen.
Ich beschloss, Dirigieren zu studieren.

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The Space Between the Notes – LI - (EN)

“Curiosity and questions will get you further than confidence and answers.”
– Maxime Lagacé

Certainly, there are those musicians who, despite self-doubt, are so convinced of themselves that, no matter what situation they are in, they place music at the forefront of their work and play with fearless clarity.

As classical musicians we hear, day in, day out, that it's all about the music, the composer, the sincerity of our interpretation... But for me, despite the transformative nature of music, despite the magic it holds over our minds and hearts, despite it feeding our soul — music is about people. And people can be scary. The very word "scary" has something childlike about it, an emotion associated with 5-year-olds who dislike the dark.

My whole life, what I've loved most are people and music. Music is not scary — but people can be. In order to overcome my fear and, indeed, serve music and people better, I decided to do something that would set me back decades, starting from nil, with the childlike curiosity that adventures deserve.
I decided to study conducting.

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The Space Between the Notes – L - (EN)

"The teacher who is indeed wise does not bid you to enter the house of his wisdom but rather leads you to the threshold of your mind."
— Kahlil Gibran

HAPPY NEW YEAR!
It seems fitting that this, the first personal message from me to you of 2025 and simultaneously the 50th newsletter I’ve written since I began this channel of communication, is about our future. A future in which music, education, research, exchange, and cultural diplomacy illuminate a path. There is nothing as crucial as education in the times we live in – for the continuancy of passing down lived experience and for developing an individual’s confidence and enabling people a future they are included in.

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Der Raum zwischen den Tönen - L - (DE)

„Wenn der Lehrer wirklich weise ist, fordert er euch nicht auf, ins Haus seiner Weisheit einzutreten, sondern führt euch an die Schwelle eures eigenen Geistes.“
Kahlil Gibran

FROHES NEUES JAHR!
Dass sich meine erste persönliche Nachricht des Jahres 2025 an Sie, die gleichzeitig der 50. Newsletter in dieser Reihe ist, um unsere Zukunft dreht, erscheint mir angebracht. Eine Zukunft, in der Musik, Bildung, Forschung, Austausch und Kulturdiplomatie einen Weg aufzeigen. Nichts ist in unserer heutigen Zeit entscheidender als Bildung – um Erfahrungen weiterzugeben, Selbstbewusstsein zu entwickeln und den Menschen eine Zukunft zu ermöglichen, an der sie mitwirken können.

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