The Space Between the Notes

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The Space Between the Notes - XXVIII - (EN)

“And those who were seen dancing were thought to be insane by those who could not hear the music.” – Friedrich Nietzsche

A month ago we celebrated music and art in one of the most festive ways I know.
At the Secret Garden Party.

Living in the old town of Berne, I was inspired to bring people together in a type of thanksgiving celebration. Having resided in apartments since being a student, I am only too aware of how forgiving neighbours are (or are not!) when the sound of Sibelius violin concerto or yet another Bach Solo Sonate permeates through the floorboards or up the chimney flue at unreasonable hours of the day. Be it 6 am or well past midnight, my neighbours have not only turned a deaf ear, but have been remarkably encouraging over the years.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXVIII - (DE)

«Die Tanzenden wurden für verrückt gehalten von denjenigen, die die Musik nicht hören konnten.» – Friedrich Nietzsche

Vor einem Monat feierten wir Musik und Kunst auf eine der herrlichsten Arten, die ich kenne: bei der Secret Garden Party.

Da ich in der Berner Altstadt wohne, hatte ich die Idee, Menschen zu einer Art Dankesfeier zusammenzubringen. Schon seit meiner Studienzeit lebe ich in Wohnungen und weiss deshalb nur zu gut, wie nachsichtig Nachbarn sein können (oder auch nicht!), wenn zu ungewöhnlichen Tageszeiten die Klänge eines Sibelius-Violinkonzerts oder noch einer Bach-Solosonate durch die Dielen oder den Kaminschacht dringen. Ob um 6 Uhr morgens oder weit nach Mitternacht – meine Nachbar:innen stellten sich nicht nur taub, sondern ermutigten mich über die Jahre hinweg auf bemerkenswerte Weise.

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The Space Between the Notes - XXVII - (EN)

When I was studying composition with the famed music teacher Nadia Boulanger, one of the many lessons she imparted upon me was that, 'an artist can never be more or less than they are as a human being'.” – Quincy Jones

The unwavering optimist in me pressed the “enter” button and off it went, an email to Swiss writer and playwright Lukas Bärfuss. A naïve part of me was confident he would respond within days. Experience wagged its finger at me and whispered, “Have no illusions – fan mail is just that: fan mail. You won’t be taken seriously.” I sighed and stood up from my desk, picked up my violin and began to practice.

Six hours later I returned to my laptop and there it was. A lengthy response from someone I admire. A friendship was born.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXVII - (DE)

Als ich bei der berühmten Musikprofessorin Nadia Boulanger Komposition studierte, war eine der wichtigen Lektionen, die sie mich lehrte, dass ein Künstler oder eine Künstlerin nie weniger oder mehr sein kann als der Mensch, der er oder sie ist.“ – Quincy Jones

Als unerschütterliche Optimistin, die ich bin, drückte ich auf «Enter» und sendete sie ab – die E-Mail an den Schweizer Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss. Mein etwas naiveres Ich war überzeugt davon: Er würde innerhalb weniger Tage antworten. Die Erfahrung hingegen zeigte mir ihren erhobenen Zeigefinger und raunte mir zu: «Mach dir keine Hoffnungen. Fanpost ist nur das: Fanpost. Man wird dich nicht ernst nehmen.» Ich seufzte und stand von meinem Schreibtisch auf, nahm die Geige in die Hand und begann zu üben.

Sechs Stunden später kehrte ich zu meinem Laptop zurück. Und da war sie. Eine ausführliche Antwort von jemandem, den ich bewundere. – Der Beginn einer Freundschaft.

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The Space Between the Notes - XXVI - (EN)

“The tension felt in the modern world between those who look at the confluence of neuroscientific data, historical data, and other information illuminating our past and those who simply accept received wisdom as their guide in life is real and profound. Yet it may not be as divisive as one would think. It appears that all of us share the same moral networks and systems, and we all respond in similar ways to similar issues. The only thing different, then, is not our behavior but our theories about why we respond the way we do. It seems to me that understanding that our theories are the source of all our conflicts would go a long way in helping people with different belief systems to get along.”
— Michael S. Gazzaniga American neuroscientist 1939

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Der Raum zwischen den Tönen - XXVI - (DE)

«Die Kluft, die in der heutigen Welt zwischen denjenigen zu spüren ist, die auf den Zusammenfluss neurowissenschaftlicher und historischer Daten mit anderen Informationen über unsere Vergangenheit blicken, und denjenigen, die einfach überlieferte Weisheiten als Leitfaden für ihr Leben akzeptieren, ist real und tiefgreifend. Und doch ist diese Kluft vielleicht nicht so tief, wie man denken könnte. Scheinbar sind wir alle Teil derselben moralischen Netzwerke und Systeme und reagieren ähnlich auf ähnliche Themen. Es ist demnach nicht unser Verhalten, das uns unterscheidet, sondern unsere Theorien darüber, warum wir so und nicht anders reagieren. Die Erkenntnis, dass unsere Theorien die Quelle all unserer Konflikte sind, könnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen miteinander auskommen.»
— Michael S. Gazzaniga, amerikanischer Neurowissenschaftler, 1939

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The Space Between the Notes - XXV - (EN)

A good traveller has no fixed plans and is not intent on arriving – Lao Tzu

The nomadic nature of collaborative art is not something that just happens to an artist; its path is a deliberate decision. In my case, when the restless albeit solitary life of performing as a soloist alienated me from my immediate environment, I had to admit that I felt lonely when I was alone – and, to borrow from Sartre, surmised I was therefore in bad company.

Working with others is hugely inspiring and a process from which I continuously grow. Some of those collaborations have peaked in the past months, and I am thrilled to share them with you. For those who like to listen, watch, scroll or read, please visit the following corners of my mind.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXV - (DE)

Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und ist nicht erpicht darauf anzukommen. Lao Tzu

Kollaborative Künstler sind Nomaden. Das passiert nicht einfach so – diesen Weg zu wählen, ist durchaus eine bewusste Entscheidung. Als mich das umtriebige, aber einsame Leben als Solistin immer mehr von meiner unmittelbaren Umgebung entfremdete, musste ich mir selbst gegenüber einräumen, dass ich mich einsam fühlte, wenn ich allein war – und mich so, um mit Sartre zu sprechen, vermutlich in schlechter Gesellschaft befand.

Die Zusammenarbeit mit anderen ist ausgesprochen inspirierend und ein Prozess, an dem ich ständig wachse. Einige dieser Kooperationen erreichten in den letzten Monaten ihren Höhepunkt, und ich freue mich sehr, sie mit Ihnen zu teilen. Wenn Sie gerne mehr über meine Arbeit der letzten Wochen hören, sehen oder lesen möchten, empfehle ich Ihnen folgende Videos, Fotos und Texte.

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The Space Between the Notes - XXIV - (EN)

*I have many beautiful flowers, but the children are the most beautiful flowers of all.
– Oscar Wilde, The Selfish Giant

Few parents nowadays pay any regard to what their children say to them. The old-fashioned respect for the young is fast dying out.
– Oscar Wilde, The Importance of being Earnest, Gwendolen, Act 1.

Ah! That must be Aunt Augusta. Only relatives, or creditors, ever ring in that Wagnerian manner.
– Oscar Wilde, The Importance of being Earnest, Algernon, Act 1.

This year’s GAIA Music Festival programme is woven around the theme of “Family”, and by extension, the roles held by those in a family.
The idea of a family-themed festival formed in my mind in 2017 when I became intrigued by the Boulanger sisters, their music and the support of the elder sister for the younger. I began to study composer families—the Bachs and Mozarts, Mendelssohns and Schumanns, Dvořáks and Suks. Their stories were full of promise, brilliance, success and failure, patriotism and independence, hard graft and the desire for recognition. Certainly, theirs are stories that orbit around love.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXIV - (DE)

*«Ich habe viele schöne Blumen, aber die Kinder sind die schönsten Blumen von allen.»
– Oscar Wilde, Der selbstsüchtige Riese

«Heutzutage scheren sich nur wenige Eltern um das, was ihnen ihre Kinder sagen. Der altmodische Respekt vor der Jugend stirbt ziemlich schnell aus.»
– Oscar Wilde, Hauptsache Ernst, Gwendolen, 1. Akt

«Ah! Das muss Tante Augusta sein. Nur Verwandte oder Gläubiger klingeln auf diese wagnerianische Art.»
– Oscar Wilde, Hauptsache Ernst, Algernon, 1. Akt

Beim diesjährigen Programm des GAIA-Musikfestivals dreht sich alles um Familie und um die Rollen ihrer einzelnen Mitglieder.
Auf die Idee für ein Festival zu diesem Thema kam ich 2017, als mich das Leben der Boulanger-Schwestern, ihre Musik und die Unterstützung der älteren Schwester für die jüngere immer mehr faszinierten. Ich begann, Komponistenfamilien unter die Lupe zu nehmen – die Bachs und Mozarts, Mendelssohns und Schumanns, Dvořáks und Suks. Ihre Geschichten stecken voller Versprechen und Brillanz, Erfolg und Scheitern, Patriotismus und Unabhängigkeit, harter Arbeit und dem Wunsch nach Anerkennung. Und natürlich kreisen sie um die Liebe.

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The Space Between the Notes - XXIII - (EN)

“The function of freedom is to free someone else.” - Toni Morrison

We do not live in comfortable times. On my way in a tram to rehearsal today I saw a woman wearing a sign around her neck with the Ukrainian flag and the word “volunteer” on it. With her was a young woman and, presumably, her son. They had one suitcase between them and both looked pale and tired. However, with the volunteer, they shared jokes in Ukrainian and smiled and laughed. The kind of laughter I imagine one can only muster after having experienced survival techniques I can’t bear to contemplate.
Empathy with others and a deep wish for a stable, peaceful co-existence with our friends and neighbours is what motivates, I hope, most of us. Beyond the war on the Ukraine, and many other countries besides, there is another, continued aggression being raged: that on women.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXIII - (DE)

«Die Funktion der Freiheit ist es, jemand anderen zu befreien.» – Toni Morrison

Wir leben in unbequemen Zeiten. Auf dem Weg zur Probe in der Strassenbahn sah ich heute eine Frau, die ein Schild um den Hals trug, auf dem die ukrainische Flagge zu sehen war, mit der Aufschrift «Freiwilliger:in». Mit ihr unterwegs waren eine junge Frau und ein Junge, vermutlich ihr Sohn. Sie hatten nur einen einzigen Koffer dabei und sahen beide blass und müde aus. Mit der Freiwilligen tauschten sie jedoch Witze auf Ukrainisch aus, lächelten und lachten. Die Art von Lachen, die man wohl nur zustande bringen kann, wenn man Überlebenstechniken anwenden musste, die ich mir nicht im Entferntesten vorstellen kann. Empathie gegenüber anderen und der tiefe Wunsch nach einem stabilen, friedlichen Zusammenleben mit unseren Freunden und Nachbarn ist es, was hoffentlich die meisten von uns motiviert. Neben dem Krieg in der Ukraine und in vielen anderen Ländern gibt es noch eine andere, anhaltende Aggression: die gegen Frauen.

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The Space Between the Notes - XXII - (EN)

"This is our reply to violence, to make music more intensely, more beautifully, more devotedly than before." – Leonard Bernstein

For the past month, the Ukraine has been under brazen attack by a force far greater and more calculating than it. But not only the country and its people are experiencing this wretched attack; what we are all experiencing is an attack on humanity.

It has led me to sleepless nights, distress, the continuous question: what can we do? How can we help? What difference can we make?
When the words “nuclear war” first popped up in the press I was immediately pulled back to childhood memories, images of war, and an overwhelming sense of anxiety. As I imagined the worst-case scenarios, one thought kept crossing my mind: what a pity, what a waste! All the beautiful things that humans have created. All the music, the art, the literature, the wealth of inspired knowledge. How terrible to lose any of it.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXII - (DE)

«Das ist unsere Antwort auf Gewalt: intensiver, schöner und hingebungsvoller zu musizieren als je zuvor.» – Leonard Bernstein

Seit einem Monat wird die Ukraine von einer Macht angegriffen, die weitaus grösser und berechnender ist als sie selbst. Aber nicht nur das Land und seine Bevölkerung sind von diesem verachtenswerten Angriff betroffen. Wir alle erleben einen Angriff gegen die Menschlichkeit.

Das Geschehen bereitet mir schlaflose Nächte und Verzweiflung. Ich frage mich immer wieder: Was können wir tun? Wie können wir helfen? Wie können wir etwas verändern?
Als das Wort «Atomkrieg» zum ersten Mal in der Presse auftauchte, wurden bei mir sofort Kindheitserinnerungen wach, Bilder vom Krieg und ein überwältigendes Gefühl der Angst. Während ich mir die schlimmsten Szenarien ausmalte, ging mir ein Gedanke nicht aus dem Kopf: Was für eine Schande, was für eine Verschwendung! All das Schöne, das Menschen geschaffen haben. All die Musik, Kunst und Literatur, der Reichtum an inspiriertem Wissen. Wie schrecklich, auch nur etwas davon zu verlieren.

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The Space Between the Notes - XXI - (EN)

"I don't care what you think of me, unless you think I'm awesome. In which case, you are right." – Miss Piggy

Back in 2013, I asked a number of people whether I should continue with the GAIA Music Festival. At the time, even though we had just celebrated our fifth anniversary, nearly every aspect of the festival’s fundraising and organisation was still falling back on me despite the team’s best efforts. Our budget was already quite modest and last-minute cancellations from sponsors were stressing our resources. I found myself working around the clock to try to put out fires. The answer to my question, “Should we continue?” was met with a resounding, “No!”
As we prepare for our 14th edition this coming May, you can probably tell, I’m not easily discouraged.

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Der Raum zwischen den Tönen - XXI - (DE)

«Es ist mir egal, was du über mich denkst, es sei denn, du hältst mich für fantastisch. In diesem Fall gebe ich dir recht.» – Miss Piggy

Im Jahr 2013 fragte ich verschiedene Leute, ob ich das GAIA Musikfestival weiterführen sollte. Zwar hatten wir gerade unser fünfjähriges Bestehen gefeiert, aber trotz aller Anstrengungen des Teams lagen fast alle Aspekte der Mittelbeschaffung und Organisation des Festivals immer noch bei mir. Unser Budget war bereits eher bescheiden, und dann belasteten kurzfristige Absagen von Sponsoren unsere Ressourcen noch zusätzlich. Rund um die Uhr war ich damit beschäftigt, Brände zu löschen. Die Antwort auf meine Frage «Sollen wir weitermachen?» war ein klares «Nein!»
Daran, dass wir uns gerade auf unsere 14. Ausgabe im kommenden Mai vorbereiten, können Sie sehen, dass ich nicht leicht zu entmutigen bin.

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The Space Between the Notes - XX - (EN)

The essence of beauty is unity in diversity.” – Felix Mendelssohn

Today, I had intended to present my view on parenthood in the classical music sector, but as I began to jot down my ideas, I realised I couldn’t do so without mentioning the war being waged by Putin on the Ukraine.
I do not have the adequate means to describe the pain, disbelief, shock and horror that I feel because one man, with an archaic artillery of lies and weapons, is holding a country, indeed, a world, hostage.

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Der Raum zwischen den Tönen - XX - (DE)

«Das Wesen der Schönheit ist die Einheit in der Vielfalt.» – Felix Mendelssohn

Eigentlich wollte ich heute über meine Sicht auf die Elternschaft in der klassischen Musik sprechen. Aber schon als ich mit der ersten Sammlung meiner Ideen begann, wurde mir klar, dass ich das nicht kann, ohne den Krieg zu erwähnen, den Putin gerade in der Ukraine führt.
Meine Gefühle von Schmerz, Ungläubigkeit, Schock und Entsetzen, die ich empfinde angesichts eines Mannes, der mit einem Arsenal von Lügen und Waffen ein Land, ja eine Welt, als Geisel hält, sind unbeschreiblich.

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The Space Between the Notes - XIX - (EN)

Cocktail für die Musen #4
Carnival of the Animals – Family Concert
Saturday, 19 March 2022 – 18:00
Large Hall – Casino Bern
Music – Camille Saint-Saens
Text – Simon Jäggi (in Bärndütsch)
Drama – Dominique Jann


As colourful as the animal world, so this edition of Cocktail for the Muses. There is no place as wild, diverse, and exciting as the imagination of a child – except perhaps nature itself – and from this, Camille Saint-Saëns drew the inspiration for his ferine Carnival.
On 19 March, things will get loud and colourful in Casino Berne’s big hall. Saint-Saëns' "Carnival of the Animals" – one of classical music’s most famous works, especially loved by children – will be performed in a unique way.

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Der Raum zwischen den Tönen - XIX - (DE)

Cocktail für die Musen #4
Karneval der Tiere – Das Familienkonzert
Samstag 19. März 2022 – 18:00 Uhr
Grosser Saal – Casino Bern
Musik – Camille Saint-Saens
Text – Simon Jäggi (auf Bärndütsch)
Schauspiel – Dominique Jann


So bunt wie die Tierwelt, so auch dieser Ausgabe von Cocktail für die Musen.
Es gibt keinen Ort, der so wild, vielfältig und aufregend ist wie die Phantasie eines Kindes - ausser vielleicht die Natur selbst -, aus der Camille Saint-Saëns die Inspiration schöpfte für sein tierisch unterhaltsames Karneval.
Am 19. März wird es bunt auf der grossen Bühne des Casino Bern. Saint-Saëns "Karneval der Tiere" – eines der berühmtesten Musikwerke der Klassik das besonders von Kindern geliebt wird – wird ganz einzigartig aufgeführt!

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The Space Between the Notes – XVIII - (EN)

On 13 April 2020, the Monday after Easter, The Exhale’s first week-long retreat was set to take place in Biel, Switzerland. I had just resumed my performance life after staying at home to be with my newborn and was greatly looking forward to being with kindred spirits.

But before any of that happened, Covid-19 pushed the world’s population into their homes. An international retreat focusing on a holistic approach was unimaginable. However, I was kept awake with the promise I had made to our faculty and the participants. My thoughts turned to the internet…

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The Space Between the Notes / Der Raum zwischen den Tönen - XVII - (EN)

“I don't want to belong to any club that will accept me as a member.”Groucho Marx

Feedback. What a powerful thing. Feedback brings heightened awareness and can be part of a process of improvement. When offered in response to my newsletters, it creates community, reflection, connection, and it brings in some moving writing from you.

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The Space Between the Notes - XVI - (EN)

"Urlaub" hat, wie das Wort "Ausgang", für mich einen seltsamen Klang, es setzt Gefangenschaft voraus. – Endo Anaconda

An ex-boyfriend of mine is Austrian. He lived in Berne for many years. One day, he brought home a Stiller Has album. It was called “Moudi”.
My ex-boyfriend was a two-timer. He probably heard about the group from a Bernese girl.
The album was good. At least I got something out of his wandering eye.

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Der Raum zwischen den Tönen - XVI - (DE)

"Urlaub" hat, wie das Wort "Ausgang", für mich einen seltsamen Klang, es setzt Gefangenschaft voraus. – Endo Anaconda

Einer meiner Ex-Freunde ist Österreicher. Er hat viele Jahre in Bern gelebt. Eines Tages brachte er ein Album von Stiller Has mit nach Hause, Moudi.
Mein Ex-Freund hatte mehrere Beziehungen. Wahrscheinlich lernte er Stiller Has über eine Frau aus Bern kennen. Das Album gefiel mir. Wenigstens profitierte auch ich davon, dass er nicht nur mit mir zusammen war.

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The Space Between the Notes - XV - (EN)

“Do not do unto others as you would expect they should do unto you. Their tastes may not be the same.” - George Bernard Shaw

It’s the new year! What better time to consider why we do what we do?
As I proceeded my way through the pressure of not working over Christmas I considered my vocation. When the frameworks we have made for ourselves in order to juggle our workflow with our private lives melt in the heat of family reunions and endless carousels of celebratory eating, I find myself composing, writing and practicing in my head. This is not because the people around me don’t interest me (they do!) but because I find art equally compelling.

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Der Raum zwischen den Tönen - XV - (DE)

«Behandle andere nicht, wie du möchtest, dass sie dich behandeln. Ihr Geschmack könnte nicht derselbe sein.» - George Bernard Shaw

Das neue Jahr hat begonnen! Zeit, darüber nachzudenken, warum wir das tun, was wir tun.
Meinem festen Vorsatz gehorchend, über Weihnachten einmal nicht zu arbeiten, dachte ich über meine Berufung nach. Während meine mühsam erarbeitete Work-Life-Balance angesichts von Familientreffen und einer nicht enden wollenden Abfolge von Festessen immer stärker ins Wanken geriet, ertappte ich mich dabei, wie ich in Gedanken komponierte, schrieb und übte. Das liegt nicht etwa daran, dass mich die Menschen um mich herum nicht interessieren (das tun sie durchaus!), sondern daran, dass ich die Kunst ebenso spannend finde.

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